Zahnersatz ist heutzutage teurer denn je. Die gesetzlichen Krankenkassen streichen seit vielen Jahren kontinuierlich ihre Leistungen in diesem Bereich zusammen. Zudem wurden zum 1. Januar 2012 die Gebühren für die zahnärztlichen Leistungen erhöht. Eine Erhöhung, die der Patient ebenfalls zu tragen hat. Wohl dem, der hier rechtzeitig vorsorgt hat und eine Zahnersatzversicherung sein Eigen nennen kann.

Zahnersatz ist teuer
Wer auf eine Brücke, eine Prothese oder ein Implantat angewiesen ist, dem kann schnell das Lachen vergehen. Denn schaut man sich einmal die Leistungen diesbezüglich an, die die gesetzliche Krankenkasse für solche "Restaurierungen" veranschlagt, wird man feststellen, dass damit kein schönes Lächeln gezaubert werden kann. Nur mit erheblichen Zuzahlungen ist es möglich, den Wunsch nach einem perfekten Mundraum zu verwirklichen. Die Zuzahlungen haben es dabei in sich. Bereits ein einzelner Zahn kann zwischen 250 und 1000 Euro kosten. Von den Ausgaben für eine Brücke oder gar ein ganzes Gebiss sollte man lieber nicht reden. Mehrere tausend Euro sind hier für eine qualitativ hochwertige und dauerhafte Lösung zu berappen.

Eine Zahnersatzversicherung hilft
Eine gute Zahnersatzversicherung übernimmt einen sehr hohen Anteil der Kosten für den Zahnersatz. Zwischen 70% und 85% liegt hier die Kostenerstattung. Abhängig ist dies von der gewählten Versicherung und den dort vereinbarten Betrag. Zudem wird eine gute Zahnersatzversicherung auch mehrmalige Behandlungen übernehmen. In der Regel ist es so, dass Zahnersatz nach etwa 10 bis 15 Jahren erneuert werden muss. Für eine Zahnersatzversicherung ist dies kein Problem, da die Kosten auf jeden Fall übernommen werden.

Der Abschluss der Versicherung
Bei der Auswahl der richtigen Zahnersatzversicherung sollte man im Vorfeld die einzelnen Angebote miteinander vergleichen. Besonders in den monatlichen Beiträgen werden sich hier deutliche Unterschiede finden lassen. Hat man sich dann für eine Versicherungsgesellschaft entscheiden, kann man die Anmeldung entweder per Internet auf der Seite der Gesellschaft ausfüllen, oder man fordert die entsprechenden Unterlagen per Post an. Mit der Beantragung geht ein Fragebogen einher, der gründlich und vor allen Dingen ehrlich ausgefüllt werden muss. Hier wird abgefragt, wie die Momentane Zahnsubstanz ist, wann letzte Erneuerungen vorgenommen wurden und ob bereits Zähne fehlen, die noch nicht mit einem entsprechenden Zahnersatz ergänzt wurden. An diesen Angaben orientieren sich die monatlichen Beträge. Hier gilt die Regel: Je jünger man ist und je gesünder die Zähne sind, umso geringer fallen die Beiträge aus. Wer allerdings plant, eine Zahnersatzversicherung nur abzuschließen, um die Zähne sanieren zu lassen, hat die Rechnung ohne die Versicherungsgesellschaften gemacht. Viele verlangen nämlich eine Vorlaufzeit von mindestens 6 Monaten. Das heißt, dass man erst einmal einzahlen muss, bevor man Leistungen erstattet bekommt.